Watt- und Wasserrettung

 

Koordiniert und geleitet werden sämtliche Einsätze von der Rettungsstation der NHC in Duhnen. Durch die erhöhte Position auf der ehemaligen Lesehalle hat man von hier aus einen sehr guten Überblick über das gesamte Wattengebiet.
Die Station verfügt über ein Radargerät, das den Einsatzkräften die Suche und Leitung von Land - und Wasserfahrzeugen grade bei Nebel und Dunkelheit sehr erleichtert. Während der Sommermonate ist die Rettungsstation ständig durch hauptberufliche Schwimmeister der NHC besetzt, diese werden dabei durch Kräfte der DLRG verstärkt. Durch die jahrelange Erfahrung und das Fachwissen sind die Schwimmeister grade bei Watteinsätzen für uns unverzichtbar.
Weiterhin sind hier die Kommunikationseinheiten für See -  sowie BOS - Funk vorhanden. Bei größeren Einsätzen ist hier die Einsatzleitung der BF, FF, DLRG und der NHC tätig.

Insgesamt verfügt die NHC über fünf ähnliche Rettungsstationen in den angrenzenden Küstenbadeorten. Diese sind von Saisonbeginn bis zum Ende durch mindestens einen Mitrbeiter besetzt. Sie gewährleisten, das niemand zu spät aus dem Watt zurück kehrt und eventuell die erforderlichen Rettungsmittel rechtzeitig alarmiert werden.

 

Im Cuxhavener Wattgebiet wurden bereits seit Anfang 1970 Rettungsbaken aufgestellt. Die jetzt sieben installierten Modelle stehen entlang der Priggenwege zwischen Döse - Duhnen - Sahlenburg und der Insel Neuwerk. Sie bestehen aus seewasserbeständigem Aluminium und sind am Turmkopf mit einem Faradayschen Käfig gegen Blitzschlag versehen. Sie bieten Platz für ca. 5 - 7 Personen und sind sie mit Handfackeln und Wärmedecken ausgerüstet. Alle Rettungsbaken können von den Schwimmeisterstationen bei guter Sicht mit Fernrohren auf Benutzung bestens kontrolliert werden. Im Winter werden die Baken bis auf einige Wenige eingezogen, um Beschädigungen durch Sturmfluten oder Eisgang zu verhindern.